Zufallsbürger/-innen

Auswahl Zufallsbürger/-innen

Wir möchten Bürger/innen einladen, aktiv an dem Prozess mitzuwirken. Für die Mitwirkung im Dialogforum haben wir acht zufällig ausgewählte Bürger/innen, jeweils zwei aus den Orten: Erwitte, Lippstadt, Stirpe und Bad Westernkotten gesucht. Da sich weit mehr Personen angemeldet haben, als Plätze zu vergeben waren, wurde am 16. Mai per Losverfahren entschieden. Uns lagen knapp 70 Anmeldungen vor.

Zuvor wurden dafür von den Einwohnermeldeämtern 800 zufällig ausgewählte Bürger/innen per Post angeschrieben. Uns liegen keine persönlichen Daten der Angeschriebenen vor. Nur, wenn Sie uns Ihre ausgefüllte Teilnahmeerklärung zugeschickt haben, erhalten wir von Ihnen persönlich Ihre personenbezogenen Daten wie Anschrift, Telefonnummer und Emailadresse.

Für die Teilnahme am Dialogprozess sind keine besonderen Vorkenntnisse und auch keine Vorbereitung erforderlich.

Hier gelangen Sie zur Präsentation über den Auftaktworkshop mit den Zufallsbürger/-innen.

(Stand: 21. Mai 2019)

Mitwirkungsmöglichkeiten und Aufgaben

  • Zufallsbürger/innen nehmen an drei geplanten Dialogforen teil (Juni, September, November).

  • Dabei tauschen sie sich mit Behördenvertretern, organisierten Interessenvertretern und dem Gutachter zur Sachlage aus.

  • Es geht thematisch um die mögliche Streckenführung sowie die Vor- und Nachbereitung der geplanten Bürger-Beteiligungsveranstaltungen wie der Exkursionen und der Planungswerkstatt.

 

Häufige Fragen:

  • Wie sind wir an Ihre Daten gelangt?

Uns liegen Ihre persönlichen Daten nicht vor. Wir haben den Einwohnermeldeämtern in Lippstadt und Erwitte in Abstimmung mit den Bürgermeistern unser Anschreiben und Anlagen zugesendet. Die Einwohnermeldeämter haben Sie per Zufallsauswahl angeschrieben. Erst, wenn Sie uns Ihre Teilnahmeerklärung zukommen lassen, erhalten wir Ihre persönliche Daten.

  • Wie viele Bürger/innen wurden angeschrieben?

Wir haben in Summe 800  Bürger/innen in Erwitte, Lippstadt, Stirpe und Bad-Westernkotten anschreiben lassen.

  • Wie viele Zufallsbürger/innen werden benötigt?

Wir suchen für die Mitwirkung im Dialogforum 8 zufällig ausgewählte Bürger/innen. Jeweils 2 aus den Orten: Erwitte, Lippstadt, Stirpe und Bad Westernkotten. Wenn sich mehr Personen dafür interessieren, entscheidet das Los. Schon jetzt haben wir 17 Interessierte.

  • Was passiert nachdem Sie uns Ihre Teilnehmererklärung zugesendet haben?

Durch das Zusenden der Teilnehmererklärung bekunden Sie zunächst Ihr Interesse an einer Mitwirkung. Sie erhalten unmittelbar per E-Mail eine Eingangsbestätigung Ihrer Anmeldung. Da wir bereits mehr Rückmeldungen erhalten haben, als Plätze zu vergeben sind, wird das Losverfahren entscheiden. Sie erhalten am Freitag, 26. April per E-Mail einen Link für eine Terminabstimmung für ein Treffen unter allen angemeldeten Zufallsbürger/innen. Anlässlich des Treffens werden wir mit Ihnen auslosen, wer am Dialogforum mitwirken wird.

  • Bis wann müssen Sie die Teilnehmererklärung zurück senden?

Wir benötigen Ihre Teilnehmererklärung bis Freitag, 26. April, 12:00 Uhr.

  • Wie können Sie uns Ihre Teilnehmererklärung zusenden?

Sie können uns diese per E-Mail (herkelmann@dialoggestalter), per Post (IKU GmbH, Olpe 39, 44135 Dortmund) oder per Fax zusenden (0231/931103-50) zusenden.

  • Was passiert nachdem Sie von uns gelost wurden?

Zunächst werden wir Ihnen per E-Mail einen Abstimmungslink zur Verfügung stellen, für ein erstes Treffen für Sie als Zufallsbürger/innen. Ziel des Treffens ist Ihre Information über den weiteren Dialog und Ihre Rolle dabei. Natürlich werden Sie sich auch untereinander kennenlernen. Werden Sie anlässlich des Treffens als Zufallsbürger/in gelost, werden sie im weiteren Verlauf an 3 Dialogforen-Treffen teilnehmen. Diese sind noch nicht terminiert. Sie werden stattfinden im Juni, September und November. Damit auch möglichst alle die Möglichkeit haben, die Termine mit Ihrer Arbeit zu vereinbaren, werden die Sitzungen in den frühen Abendstunden (ca. 17:00 – 20:00 Uhr) stattfinden.

  • Wie viel Aufwand kommt auf Sie als Zufallsbürger/in zu?

Zunächst ist es wichtig, dass Sie an den 3 Dialogforen-Terminen teilnehmen können. Darüber hinaus wäre es schön, wenn Sie auch die Zeit finden an weiteren Terminen, wie z.B. der Exkursion oder der Planungswerkstatt teilzunehmen, um die Meinungen der Bevölkerung, von Orts- und Sachkundigen persönlich zu verfolgen.  Die Teilnahme daran ist aber kein Muss.

  • Welche Vorkenntnisse müssen Sie für Ihre Mitarbeit aufweisen?

Sie benötigen für Ihre Mitwirkung keinerlei Vorkenntnisse oder Vorbereitung.

  • Was ist ein Dialogforum?

Das Dialogforum ist als themenübergreifende Plattform für den Informationsaustausch und die Diskussion angelegt. Wir gehen von drei Sitzungen mit einem geschlossenen Teilnehmerkreis aus. Das Dialogforum hat keine Entscheidungsbefugnisse. Es kann Empfehlungen abgeben. Hauptziel des Dialogforums ist es, eine Übersicht über alle Vor-und Nachteile aller möglichen Trassen für die Ortsumgehung B1/B55 schriftlich zu fassen. Dabei unterstützen wir die Runde als Moderatoren. Dazu brauchen wir Informationen aus mehreren Perspektiven – also auch von Ihnen.  Weitere Teilnehmende des Dialogforums stehen noch nicht fest. Voraussichtlich werden wir vor allem Multiplikatoren aus Stadt und Zivilgesellschaft darum bitten.

  • Was ist die Aufgabe ein Zufallsbürgers?

Es kommt uns lediglich auf Ihre Ortskunde und Ihre Kenntnis der Debatte um die Ortsumgehung an. Sie müssen niemandem gegenüber Rechenschaft über Ihrer Rolle ablegen.

  • Wird eine Aufwandsentschädigung geleistet?

Ja, Sie erhalten pro Sitzung des Dialogforums eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 25€.

(Stand: 23. April 2019)